Inbound- und Outbound-Marketing

Die Vorteile des Inbound- und Outbound-Marketings

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Inbound- und Outbound-Marketing können im Einklang genutzt werden

In den letzten Jahren hat es zahlreiche Artikel und Blogeinträge gegeben, die Inbound- und Outbound-Marketing gegeneinander ausspielten, als wären sie die schlimmsten Feinde. Auch uns wurde beigebracht, dass Outbound-Marketing tot und begraben sei, und sich Ihr gesamtes Marketingbudget um Inbound-Marketing drehen sollte. In diesem Eintrag unterscheiden wir zwischen den zwei Taktiken und erläutern beide im Anwendungsfall. In erster Linie jedoch möchten wir demonstrieren, wie sie zusammen eingesetzt werden können.

Was ist also der Unterschied?

Lassen Sie uns zunächst einmal zwischen den beiden unterscheiden. Viele werden durch die Begriffe „Inbound” und „Outbound” verwirrt. Outbound wird auch als traditionelle Werbung bezeichnet. Beispiele für Outbound-Marketing sind TV-Werbespots, Zeitungsanzeigen, Direct Mails und unangemeldete Kundenansprache z. B. per Telefon. Das sind Taktiken und Medien, die den Kunden in erster Linie bei dem „unterbrechen“, was sie gerade in ihrem Alltag tun. Die Konsumenten bitten nicht um diese Werbung, aber das Unternehmen bringt diese trotzdem, in der Hoffnung, Aufmerksamkeit zu erregen. Ein anderes Beispiel für Outbound-Marketing wären die Pop-Ups auf dem Bildschirm Ihres Computers oder Handys.

Beim Inbound-Marketing geht es um die Kunden, die aus eigener Motivation zu Ihnen kommen, weil sie die Inhalte, die Sie erstellen, interessieren. Der Sinn des Inbound-Marketings ist es, Besucher/innen durch Suchmaschinen, Social Media und Bloggen anzulocken. Inbound-Marketing bringt die Kunden zu Ihnen, ohne Tricks, ohne Pop-Ups, ohne unangemeldete Kundenansprache z. B. per Telefon. Es gibt einige unglaubliche Statistiken rund ums Inbound-Marketing. Die folgenden wurden freundlicherweise von Hubspot zur Verfügung gestellt: „Unternehmen, die bloggen, haben 97% mehr Inbound-Links“;

„B2B-Unternehmen, die bloggen, generieren 67% mehr 'Leads' (Kundenanfragen)“; „Acht von zehn Personen bezeichnen sich als Blog-Leser“, usw.! 

Outbound-Marketing ist immer noch  relevant

Obwohl wir uns der wichtigen Vorteile des Inbound-Marketings bewusst sind, hat Outbound-Marketing eine Wirkung, mit der immer noch zu rechnen ist. Sogar Hubspot, Schöpfer des Begriffs „Inbound-Marketing”, wendet eine Mischung aus Inbound- und Outbound-Marketingtaktiken an.

DiscoverOrg befragte jüngst 1000 IT-Führungskräfte verschiedener Unternehmen aus den Fortune-500 (Fortune Global 500 ist eine jährlich erscheinende Liste der umsatzstärksten Unternehmen der Welt) bis zu Mittelstandsunternehmen, und die Ergebnisse waren verblüffend: 60% sagten, dass Outbound-Anrufe dazu führten, dass ein IT-Anbieter von den Befragten mit 75% bewertet wurde, indem sie angaben, sie hätten sich nach Entgegennahme eines unangemeldeten Kundengesprächs oder Erhalt einer unaufgeforderten E-Mail entschieden, an einer Veranstaltung teilzunehmen oder einen Termin wahrzunehmen. Es gab eine so starke Dynamik hinter der Inbound-Revolution, dass man es für fast unvernünftig hielt, die Nutzung von Outbound-Methoden überhaupt zu erwägen – aber diese Aussagen belegen das Gegenteil.

Inbound- und Outbound-Marketing können harmonisch zusammenwirken

Während die Kreation von Inhalten der Schlüssel für eine erfolgreiche Inbound-Strategie ist, besteht eine Möglichkeit, Outbound-Marketing dafür zu nutzen, Ihre besten Blogs in einer E-Mail-Kampagne zu verbreiten. Wir alle sind uns der Wichtigkeit des Bloggens bewusst, denn es stellt eine der wichtigsten Eigenschaften des Inbound-Marketings dar. Aber sie benötigen ein Publikum dafür, damit es ein Erfolg wird. Warum sollten Sie also nicht eine E-Mail verschicken, in der Sie die Leute fragen, ob sie Ihren Blog abonnieren wollen? Ein anderes Beispiel für das Verzahnen von Inbound- und Outbound-Marketing ist die Nutzung von Twitter- oder Facebook-Anzeigen. Wenn Sie einen großartigen Inhalt bewerben, haben Sie den Inbound-Teil des Marketings fertiggestellt, indem Sie den Inhalt kreieren. Sie benötigen allerdings die Unterstützung durch das Outbound-Marketing, um den Inhalt zu verbreiten und sicherzustellen, dass das Publikum ihn auch wahrnimmt. Inbound-Marketing kann ohne Outbound-Marketing keine Früchte tragen